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tuts
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Beitrag von tuts »

Vor einigen Wochen habe ich meinen geliebten Toyota Avensis gegen einen VW Sharan (Benziner) getauscht.
Rein aus Platzgründen war der alte PKW nicht mehr tragbar ( keine 3 Kindersitze auf der Rückbank möglich ) .
Das neue Ähnlich ausgestattete Fahrzeug kostet bei VW gebraucht deutlich mehr und dass trotz des laufenden UmweltSkandals im Hause VW. Ich hätte mir ja gerne einen Prius Plus gekauft, konnte mich aber Im Entscheidungsprozess ....
Was mir als Umsteiger als erstes Negativ aufgefallen ist, ist die z.t. Doch deutlich andere Bedienweise ...
Der Tempomat ist jetzt Links und nicht mehr Rechts, was bei mir dazu führte, das ich Öffners mal den falschen Hbel erwischte und stattdessen den Blinker oder das Fernlicht erwischte... Sehr nervig ...
Ebenfalls doof ist das sich in bestimmten Situationen der Abstandswarner nicht aktivierte . Dumm wenn man gewöhnt ist, das er immer aktiv is ...
Auch die Rückmeldung über das Eingeschaltete Fahrlicht fehlt in den Amarturen, was insbesondere dann wichtig wird, wenn man die Lichtsteuereung auf Automatik stehen hat. Hier ist dann je nach Fahrsituation nur schwer abschätzbar, ob das Licht bereits leuchtet oder nicht.
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tuts
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Re: Automobil

Beitrag von tuts »

Heute ist es zum neuen Höhepunkt des DieselGates in Deutschland gekommen.
Wie seit Jahren bekannt ist, fahren viele Dieselfahrzeuge insbesondere deutscher Hersteller (mit VW hat es angefangen und sich dann auf andere Firmen wie Porsche, Daimler, Audi und zuletzt auch BMW ausgeweitet) mit überhöhtem Schadstoffausstoß auf der Straße. Um bei den Zulassungstests die Grenzwerte bei den Schadstoffemissionen einzuhalten, hatte die Firmen in ihren Fahrzeugen eine Softwaremanipulation implementiert, die bei erkennen eines Tests in einen speziellen Schadstoffarmen Betrieb schaltete.
Nachdem in den USA der Schummel aufgeflogen war, durften die Hersteller das Problem in Deutschland durch ein Softwareupdate beheben, was jedoch in der Praxis nicht immer zu Optimalen Ergebnissen führte. Laut ADAC wären hier eigentlich Hardwareumbauten nötig, die jedoch preislich deutlich über den Kosten einer neuen Software lagen ...
Genehmigt wurde die reine Softwarelösung von Verkehrsminister Alexander Dobrindt trotzdem.
Die Grenzwerte für Luftbelastung mit Schadstoffen wurden jedoch weiterhin in vielen größeren Städten zum Teil erheblich Überschritten.
Der DUH verklagte daraufhin die Städte auf Einhaltung der Grenzwerte (indem z.b. in Extermfällen für Dieselfahrzeuge auch Fahrverbote ausgesprochen werden) und gewann nun Letztinstanzlich.

Für die Firmen den Käufern von Dieselfahrzeugen dürfte es nun unbequem werden
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